Krankenversicherung Beratung

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Kosten im Internet vergleichen ist gar nicht so einfach:

Kosten müssen aktuell immer ein wenig besser kontrolliert werden. Die Kontrolle kann unter anderem dann durchgeführt werden, wenn das Internet verwendet wird. Bei der Suche nach der richtigen Versicherung muss darauf geachtet werden, dass unter anderem nicht mehr monatliche Kosten fällig werden, als persönlich finanziert werden kann. Immerhin gibt es viele Versicherungen, die sich nach dem eigentlichen Einkommen des Versicherten richten. Möchte eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden, sollten in der Regel höhere Beträge erwartet werden, die zu zahlen sind. Schließlich bietet die private Krankenversicherung umfangreiche Leistungen an, die je nach Bedarf bei Vertragsabschluss angegeben werden können. Im Gegensatz zu der gesetzlichen Krankenversicherung werden die zu zahlende Beträge nämlich nicht nach dem Einkommen berechnet, sondern die Betragshöhe richtet sich nach dem aktuellen Gesundheitszustand, dem Alter sowie dem Geschlecht einer Person. Durch eine Krankenversicherung Beratung lässt sich viel Geld sparenl.

PKV-Beitrag wird nicht nach Einkommen festgelegt

Am häufigsten wird die private Krankenversicherung von Selbstständigen in Anspruch genommen, die ein gutes Einkommen besitzen und Sonderleistungen durch die private Krankenversicherung erhalten möchten. Unter anderem kann beim Vertragsabschluss entschieden werden, welche Leistungen durch die Versicherung abgedeckt werden sollen. Je nach Lebensstandard, Risikobereitschaft und Einkommen sollte der Schutz entsprechend erstellt werden.

Natürlich können auch erweiterte Optionen in Bezug auf die Zahnbehandlung erhalten werden, um somit zu erreichen, weniger Kosten aufwenden zu müssen, um einen Zahnersatz zu erhalten. Sogar kieferorthopädische Maßnahmen werden durch die private Krankenversicherung getragen. Allerdings ist je nach Tarif eine Übernahme bis zu 100 Prozent der Kosten möglich, wenn diese gerne erhalten werden möchte. Selbstverständlich für die private Krankenversicherung ist zusätzlich die Chefarztbehandlung sowie das zu erhaltene Einzelzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt.  

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Private Krankenversicherung Beratung

In Deutschland sichern die gesetzliche und die private Krankenversicherung die Mitglieder im Krankheitsfall ab. Um Mitglied in der privaten Krankenversicherung zu werden, muss das Jahreseinkommen eines Arbeitnehmers über der vom Gesetzgeber vorgegebenen Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. Diese beläuft sich 2015 auf 54.900 Euro jährlich. Daneben sind Beamte, Richter und andere Personen, die Anspruch auf Beihilfe haben sowie Selbstständige und Freiberuflicher nicht an ein Jahresentgelt gebunden, sondern können Mitglied der PKV werden. Das gilbt auch für Personen ohne Einkommen oder einem Einkommen von 450 Euro sowie Studenten, Hausfrauen und Hausmänner. Die Versicherungspflicht regelt § 5 SGB V, dessen Inhalt sich auf die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung bezieht.

Die privaten Krankenversicherer

In Deutschland gibt es aktuell 24 private Krankenversicherer in Form von Aktiengesellschaften sowie 19 Versicherer, welche die Form „Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit“ wählten. Die Rechtsgrundlage für die privaten Krankenversicherungen regelt § 193 des Versicherungsvertragsgesetzes. Nimmt der private Krankenversicherer den Antrag des Antragsstellers an, kommt ein Vertrag zustande. Der Inhalt bezieht sich ausschließlich auf die Leistungen des Krankenversicherers, der die Kosten für die medizinische Behandlung des Vertragspartners übernimmt. Der Versicherungsnehmer ist vertraglich verpflichtet, die monatlichen Beiträge ordnungsgemäß und pünktlich zu entrichten.

Gesundheitsreform

Nach der letzten Gesundheitsreform wurden die privaten Krankenversicherer verpflichtet, alle Antragsteller aufzunehmen, sofern diese nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig waren. Die Folge war, dass viele Personen Mitglied der PVK wurden, obwohl von vornherein klar war, dass dieser Personenkreis die Beiträge nicht bezahlen kann. Die PKV hat aufgrund dieser gesetzlichen Verpflichtung Beitragsausfälle in Millionenhöhe. Um die Kosten im Rahmen zu halten, wurde der „Notfalltarif“ eingeführt, in dem die Mitglieder überführt werden, die mit Beitragsrückständen belastet sind.
Der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. vertritt die allgemeinen Interessen der privaten Kranken- und Pflegeversicherer.

Die Versicherungsarten der PKV

Die privaten Krankenversicherer bieten eine Reihe Krankenversicherungen und Krankenzusatzversicherungen an. Dazu gehören

• Krankenvollversicherung

Eine Absicherung der gesamten Kosten für medizinische Behandlungen

• Substitutive Krankenversicherung
Dies ist zwar auch eine Vollversicherung, beschränkt sich jedoch auf die Krankheitskosten, die bei einer stationären und ambulanten Behandlung anfallen
• Teilversicherung

Diese Versicherung sichert lediglich einen Teil der medizinischen Kosten ab. Sinnvoll ist eine solche Versicherung für diejenigen, die von ihrem Arbeitgeber oder Dienstherrn Beihilfe für medizinische Kosten erhalten. Zu diesen Arbeitnehmern gehören beispielsweise Beamte.

• Zusatzversicherungen

Viele gesetzlich Krankenversicherte sichern zusätzliche gesundheitliche Risiken über Zusatzversicherungen bei der PKV ab. Dazu gehören neben der Auslandskrankenversicherung auch die Pflegezusatzversicherung sowie Kranken- und Krankenhaustagegeld, Zahnzusatzversicherung und weitere.  Die privaten Krankenversicherungen können sich über Mitgliederzuwachs nicht beklagen. Immer mehr Menschen entscheiden sich, wenn es ihnen möglich ist, für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung. Daneben schließen viele gesetzlich Versicherte Zusatzversicherungen ab.

Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen für Zahnersatz und ambulanter Behandlung schließen hauptsächlich gesetzlich Versicherte ab. Das liegt daran, dass der Zuschuss für Zahnersatz von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht annährend kostendeckend ist. Die ambulanten Zusatztarife beinhalten neben Zuschüssen zu Brillen, Hörgeräten und Vorsorgeuntersuchungen auch die verschiedene Wahlleistungen wie freie Arztwahl (Chefarzt) und Wahl zwischen Ein- und Zweibettzimmer.

Pflegeversicherung

Beide Versicherungsgruppen schließen in der Regel Pflegezusatzversicherungen sowie Auslandskrankenversicherungen und Versicherungen für Krankenhaustagegeld ab. Ein gesonderter Abschluss für eine Krankentagegeldversicherung ist für gesetzlich Versicherte nicht relevant, da diese bereits von der Krankenkasse im Krankenfall Anspruch auf Krankengeld haben. Eine derartige Versicherung ist für Versicherte interessant, die ihre Krankenvollversicherung bei der PKV haben.

Mitgliedschaft in der PKV

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sind bei der privaten Krankenversicherung Ehepartner und Kinder nicht im Rahmen einer Familienversicherung mit dem Mitglied kostenfrei versichert. Bei der PKV muss auch für jedes Familienmitglied ein Vertrag abgeschlossen werden und jeder Vertragspartner, auch die Kinder sind beitragspflichtig. Während der Ehepartner dieselben Beiträge (Kranken- und Pflegeversicherung) zu bezahlen hat, fallen für Kinder keine Beiträge zur Pflegeversicherung an. Die Beiträge für Kinder belaufen sich zwischen 100 und 200 Euro monatlich.
Sind beide Ehepartner berufstätig und nur ein Partner in der PKV, kann der andere Partner das Kind über sich in der gesetzlichen Krankenversicherung als Familienmitglied kostenlos mitversichern.

Tarife in der privaten Krankenversicherung

Neben den individuellen Tarifen jeder Krankenversicherungsgesellschaft gibt es auch einheitliche Tarife. Zu diesen gehören

• Basistarif
• Standardtarif
• Notlagentarif.

Der Basistarif entspricht mit seinem Leistungskatalog dem der gesetzlichen Krankenversicherung. Gemäß § 12 Abs 1c VAG ist der Beitrag für den Basistarif auf die Höhe des Höchstbeitrags der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzt. Die Beitragshöhe errechnet sich aus dem Ergebnis der Multiplikation des Beitragssatzes mit der Beitragsbemessungsgrenze. Dazu kommt ein Zusatzbeitrag nach § 242a Abs. 2 SGB V. Liegt beim Mitglied eine Hilfsbedürftigkeit gemäß § 12 Abs. 1c VAG vor, kann der private Krankenversicherer den Beitrag halbieren. Das gilt auch für Leistungsempfänger von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld.

Basistarif und Co.

Anders verhält es sich mit dem Standardtarif, der sich an ältere Versicherte wendet. Anders als während der Berufstätigkeit fällt die Rente niedriger als das ehemalige Gehalt. Um diesen langjährigen Versicherten einen preiswerten Tarif mit guten Leistungen zu bieten, ermöglichen private Krankenversicherer ihren Mitgliedern, die bis Dezember 2008 in der PKV versichert waren, den Wechsel in den Standardtarif.

Reformen

Personen, die aufgrund der Gesundheitsreform in die PKV aufgenommen wurden und bis Ende Dezember 2008 keinen Versicherungsschutz hatten, kamen automatisch in den Basistarif. Dies regelt der § 315 Abs. 4 SGB V. Während der Basistarif mit verschiedenen Bausteinen aufgestockt werden kann, ist dies beim Standardtarif nicht möglich.
Den Notlagentarif gibt es seit August 2013. Dieser Tarif ist auch unter der Bezeichnung „Nichtzahlertarif“ bekannt. In diesen Tarif kommen Versicherte der PKV, wenn sie ihre Beiträge für den vertraglich vereinbarten Tarif nicht bezahlen und auch künftig nicht bezahlen können. Nach § 193 Abs. 6 – 9 VVG kann die PKV säumige Zahler über das Mahnverfahren in den Notlagentarif überführen. Während des Aufenthalts des Mitglieds im Notlagentarif ruht der vertraglich vereinbarte Tarif.

Notlagentarif

Im Notlagentarif haben Versicherte Anspruch auf Übernahme der Kosten für medizinische Leistungen, die aufgrund einer akuten Erkrankung notwendig werden. Schwangere, junge Mütter sowie Kinder und Jugendliche haben ein Recht, dass die PKV die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Früherkennungen übernimmt.
Beiträge

Die Beiträge der PKV errechnen wie folgt:
• Eintrittsalter
• Berufsgruppe
• gewählter Tarif sowie
• Gesundheitszustand

des Antragstellers. Hat der Antragsteller Vorerkrankungen, muss er mit durch Risikozuschläge erhöhte Beiträge rechnen. In den Beiträgen sind Beträge für die Alterungsrückstellungen enthalten, die der Versicherte bei einem Tarifwechsel mitnehmen kann. Anders ist es, wenn der Versicherte die Gesellschaft wechselt, dann hat er nur Anspruch auf Alterungsrückstellungen, die dem Basistarif entsprechen. Beratung zur Krankenversicherung kostest nichts!

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