Pflegeversicherungen in Deutschland

 

Seit 1995 gibt es in Deutschland die gesetzliche Pflegeversicherung, angelegt als Einheitsversicherung. Die Beitragssätze unterscheiden sich ebenso wenig wie die Leistungen voneinander. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist die fünfte und bislang letzte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung. Die Höchstbeiträge der Pflegeversicherung für den Pflegefall orientieren sich an den Pflegestufen. Stellt der Antragsteller die Kosten den bezahlten Beiträgen gegenüber, stellt er schnell fest: Sie decken die Kosten nicht. Eine private Pflegeversicherung ist in jungen Jahren abzuschließen, in einer Zeit, in der die Beiträge moderat sind. Je älter der Mensch wird, desto höher belaufen sich die Kosten für die monatlichen Beiträge. Menschen, die älter als 50 Jahre sind, haben keine Chance, die Höhe der Beträge zu bewältigen.

Der ehemalige Gesundheitsminister Daniel Bahr machte im 2013 die sogenannte Bahr-Pflege mit dem Bundestag zum Gesetz. Diese Pflegeversicherung kann der Antragsteller bei jeder privaten Krankenversicherung abschließen. Die Gesellschaft darf keinen Antragsteller ablehnen. Der Staat beteiligt sich bei der monatlichen Prämie mit fünf Euro. Senioren informieren sich über das Wohnen im Alter. Für sie ist es sicherer, wenn sie in einem betreuten Wohnen oder einem Altenheim ihren Lebensabend verbringen. Im Notfall ist entsprechendes Personal vorhanden und greift ein. Informationen über seniorengerechtes Wohnen finden sie bei pflege.de.

Menschen, die Angehörige pflegen, finden auf pflege.de Hilfe und Rat. Informationen über Hilfen im Alltag, osteuropäisches Pflegepersonal sowie Entlastung bei der Pflege finden Betroffen auf der Website oder im persönlichen Gespräch. Die gebührenfreie Telefonnummer befindet sich deutlich auf der ersten Seite vorhanden ebenso wie der Button, mit dem sie einen Rückruf vereinbaren.