Lohnt sich der Wechsel innerhalb der PKV?

Sobald das Schreiben über Beitragserhöhung des privaten Krankenversicherers sein Mitglied erreicht, stellt sich die Frage: Ist eine andere Gesellschaft billiger? Für die Mitglieder ist die Suche nach einem neuen Anbieter mit viel Zeitaufwand verbunden. Dennoch sollte man den Vergleich suchen, um einen günstigeren Anbieter zu finden. Geld sparen will jeder, auch die Mitglieder der PKV. Wer den Beitrag bei seinem privaten Krankenversicherer reduzieren will, der erhält meist die Antwort: Specken Sie den Versicherungsschutz ab. Damit ist es für den Einzelnen nicht getan. Er will die bestmöglichen Leistungen zum verbraucherfreundlichen Beitrag.

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Wechsel der Krankenversicherung innerhalb der Versicherungsgesellschaft

Bei einem Wechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft stellt dies in der Regel kein Problem dar. Anders sieht es aus, wenn das Mitglied den Anbieter wechseln will. Für ältere Versicherte lohnt sich ein Wechsel der Gesellschaft nicht in jedem Fall. Die Beiträge der PKV richten sich nicht nach dem Einkommen, jedoch berücksichtigen sie das Eintrittsalter. Je älter der Versicherte bei seinem Eintritt in die Versicherungsgesellschaft ist, desto teurer der Tarif.
Jüngere Versicherte haben bei einem Wechsel mehr Möglichkeiten. Sie können Teile ihrer bisher einbezahlten Rückstellungen vom alten zum neuen Anbieter mitnehmen. Erfreut sich der Versicherte bester Gesundheit, steht einem Wechsel zum neuen Anbieter nichts im Weg.

Wie gut ist Stiftung Warentest?

Einen neuen Anbieter zu finden ist im Dschungel der auf dem Markt befindlichen Tarife nicht einfach. Stiftung Warentest ist eine Möglichkeit, um sich über anderer private Krankenversicherer zu informieren. Stiftung Warentest testete im Mai 2014 die Tabelle für Selbstständige. Für Kunden mit einem Eintrittsalter von 39 Jahren fand die Stiftung Warentest 31 Versicherer, die insgesamt lediglich 45 Tarife für diese Altersgruppe anboten.
Im PKV-Verband sind jedoch 42 Gesellschaften ordentliches Mitglied. In der Tabelle nicht enthalten waren die Tarife der Debeka. Grund dafür sind die Selbstbehalte der Tarife des Versicherers, die zwischen 400 und 1.200 Euro liegen. Die Stiftung Warentest gab Selbstbehalte zwischen 500 und 1.000 Euro vor; die Debeka erfüllte mit ihrer Version die Vorgaben der Stiftung nicht. Ein Vergleich über die Stiftung Warentest kann für wechselfreudige Mitglieder nur ein Anhaltspunkt sein. Besser ist es, sich auf den Vergleichsportalen im Internet zu informieren.

Leistungen der PKV

Wer sich mit dem Gedanken trägt, seinen Anbieter zu wechseln, sollte auf die Ausgabenseite des Unternehmens einen Blick werfen. Interessant sind die Kosten, die auf die Bereiche Verwaltung und Vertrieb anfallen. Anbieter, die hohe Kosten in diesen Bereichen haben, sparen an den Leistungen und erhöhen die Beiträge. Wer sich nicht mit Tabellen und Zahlen beschäftigen will, der nutzt die Vergleichsportale im Internet.